Photovoltaik bei Ost-West-Ausrichtung: Lohnt sich das? Wir haben die Antwort!

Bei der Entscheidung, eine Photovoltaikanlage zu installieren, kommen viele Faktoren ins Spiel. Neben finanziellen Überlegungen kann auch die Idee, unseren Planeten zu erhalten und zur grünen Energie beizutragen, eine Rolle spielen. Eine der größten Herausforderungen, mit denen Hausbesitzer jedoch konfrontiert werden, ist die Ausrichtung des Dachs, insbesondere wenn es in Ost-West-Richtung ausgerichtet ist. Hier soll die Frage geklärt werden: Lohnt sich Photovoltaik bei Ost-West Ausrichtung eigentlich wirklich?

Vor- und Nachteile der Ost-West Ausrichtung

Zunächst müssen die Vorteile und Nachteile einer Ost-West-Ausrichtung in Bezug auf Photovoltaik verstanden werden.

  • Vorteile: Im Vergleich zur Südausrichtung kann eine Ost-West-Ausrichtung den Vorteil haben, dass sie über den Tag verteilt eine gleichmäßigere Energieproduktion ermöglicht. Dies bedeutet, dass Sie morgens und abends mehr Strom erzeugen können, was zu einer effizienteren Nutzung des selbst erzeugten Stroms führt. Zudem kann die gesamte verfügbare Dachfläche genutzt werden, was insbesondere bei kleineren oder untypisch geformten Dächern ein Vorteil sein kann.
  • Nachteile: Auf der anderen Seite ist es wahr, dass die maximale Leistung einer Ost-West-orientierten Solaranlage geringer ist als die einer Süd-orientierten Anlage. Dies liegt daran, dass die Sonne im Laufe des Tages nie direkt vor der Ost- oder Westfläche steht.

Effizienz von Ost-West-Photovoltaik-Anlagen

Viele Menschen glauben, dass Photovoltaiksysteme auf Ost-West-Dächern weniger effizient sind als auf Süddächern. In der Praxis hat sich jedoch gezeigt, dass dies nicht unbedingt der Fall ist. Der Grund dafür ist, dass die Effizienz einer Photovoltaikanlage von vielen Faktoren abhängt, wie z.B. dem Standort, dem Winkel des Dachs und der Qualität der verwendeten Solarmodule und Wechselrichter.

Tatsächlich kann eine Ost-West-Anlage fast ebenso viel Energie produzieren wie eine Südanlage, allerdings verteilt sich die Produktion gleichmäßiger über den Tag. Dies ist besonders dann von Vorteil, wenn Sie in der Lage sind, den tagsüber produzierten Strom selbst zu verbrauchen, da Sie so weniger vom Netz beziehen müssen.

Fazit und Empfehlung zum Thema ‚Lohnt sich Photovoltaik bei Ost-West Ausrichtung‘

Ob sich eine Photovoltaikanlage bei einer Ost-West-Ausrichtung lohnt, hängt von der individuellen Situation ab. Es ist wichtig, sich zu überlegen, wie viel Strom Sie tagsüber verbrauchen und ob es Ihnen wichtig ist, möglichst viel Strom selbst zu produzieren. Auch finanzielle Überlegungen wie die Höhe der Investition und die erwartete Amortisationszeit sollten bei der Entscheidung berücksichtigt werden.

Insgesamt kann man sagen, dass sich eine Photovoltaikanlage bei Ost-West-Ausrichtung durchaus lohnen kann, vor allem wenn Sie den tagsüber erzeugten Strom selbst nutzen können. Wenn Sie sich für eine solche Anlage entscheiden, ist es allerdings sinnvoll, auf qualitativ hochwertige Solarmodule und Wechselrichter zu achten, da diese einen erheblichen Einfluss auf die Effizienz Ihrer Anlage haben.

Bevor Sie eine Entscheidung treffen, sollten Sie jedoch immer eine professionelle Beratung in Anspruch nehmen und mehrere Angebote einholen, um die beste Lösung für Ihre individuelle Situation zu finden.