Dieselautos: Ab welcher Kilometerzahl lohnt sich das? Wir klären auf!

Ab wieviel Kilometer lohnt sich ein Diesel?

In der heutigen Gesellschaft steigen die Treibstoffpreise stetig an, sodass die Frage aufkommt, ab wie vielen Kilometern sich der Kauf eines Dieselfahrzeugs gegenüber einem Benziner lohnt. Es handelt sich hierbei um eine Frage, die mehrere Faktoren beinhaltet und nicht pauschal beantwortet werden kann. Jedoch werden wir in diesem Artikel einige Faktoren beleuchten und versuchen, eine zufriedenstellende Antwort zu geben.

Was macht Diesel attraktiv?

  • Der größte Vorteil eines Dieselfahrzeugs ist der geringere Kraftstoffverbrauch im Vergleich zu Benzinern.
  • Dieselautos bieten zudem ein höheres Drehmoment, was vor allem beim Beschleunigen und Überholen einen Unterschied macht.
  • Nicht zu vergessen, Diesel ist in der Regel günstiger als Benzin.
  • Kostenfaktoren beim Diesel

    Allerdings gibt es auch einige Nachteile und Kosten, die man beim Diesel beachten muss. Dieselautos sind in der Anschaffung meist teurer als Benziner. Des Weiteren sind auch Wartung und Reparaturen meist kostspieliger als bei einem Benziner. Hinzu kommen die höheren Steuern für Dieselautos, die sich nach dem CO2-Ausstoß richten.

    Die Rechnung: Ab wann lohnt sich der Diesel?

    Die Frage, ab wie vielen Kilometern sich ein Diesel lohnt, lässt sich am besten durch eine Berechnung klären. Hierbei zieht man die Differenz zwischen den Anschaffungskosten eines Diesel- und eines Benzin-Fahrzeuges und teilt diese durch die Ersparnis, die man durch den geringeren Spritverbrauch und den günstigeren Dieselpreis hat – multipliziert mit der angenommenen Fahrleistung in einem Jahr. Das Ergebnis ist die Anzahl an Jahren, die man das Dieselfahrzeug fahren muss, um die höheren Anschaffungskosten auszugleichen.

    Zum Beispiel: Wenn die Anschaffungskosten für das Dieselauto 2000 Euro höher sind und man mit dem Diesel pro Jahr 500 Euro Spritkosten spart (angesichts einer jährlichen Fahrleistung von 20.000 Kilometern), so würde man vier Jahre benötigen, um die höheren Anschaffungskosten des Dieselautos durch die geringeren Spritkosten auszugleichen.

    Schlussfolgerungen

    So einfach diese Berechnung auch scheint, es gibt mehrere Faktoren, die das Ergebnis beeinflussen können. Denken Sie nur an die diesbezügliche Politik, die Beimischung von Bio-Kraftstoffen oder die Einführung neuer Abgasnormen.

    Insgesamt lässt sich also sagen, der Diesel lohnt sich vor allem für Vielfahrer, die jährlich mehrere zehntausend Kilometer zurücklegen und dabei hauptsächlich auf Autobahnen und Landstraßen unterwegs sind. Stadtfahrer hingegen sollten eher zu einem Benziner oder gar einem Hybrid- oder Elektroauto greifen.

    In der heutigen Zeit ist es jedoch ebenfalls wichtig, die Umweltauswirkungen zu berücksichtigen. Insgesamt weist der Diesel einen höheren CO2-Ausstoß auf als der Benziner. Wenn es Ihnen also um Nachhaltigkeit geht, könnte ein Benziner oder noch besser ein Elektroauto die bessere Wahl sein.

    Beachten Sie jedoch, dass dies nur allgemeine Anhaltspunkte sind und die Entscheidung auch von individuellen Faktoren abhängen kann. Daher empfiehlt es sich, diese Überlegungen mit den eigenen Bedürfnissen und Lebensumständen abzugleichen, bevor man sich für ein Dieselfahrzeug entscheidet.

    Abschließend lässt sich sagen: Ab wie vielen Kilometern sich ein Diesel lohnt, hängt stark von den persönlichen Fahrbedingungen und den Prioritäten des Einzelnen ab. Ein gründlicher Vergleich und eine genaue Analyse zwischen Diesel und Benzin oder anderen Alternativen ist daher dringend empfehlenswert.